
Mazda CX-5
Landbote Artikel vom 17.9.2011 von Peter RuchInfos unter www.cx-5.ch
FRANKFURT. Mit dem SUV CX-5 startet Mazda im Frühling ein komplett neues Motoren- und Plattformen- und Antriebsprogramm names „SkyActiv“ und gleich auch noch mit einer neuen Designsprache. „Kodo“ heisst sie, was auf japanisch so viel bedeutet wie „Seele der Bewegung“.
Das erste Modell in der neuen Mazda-Zeitrechnung ist das kompakte SUV CX-5, ein Modell, das es bei Mazda bisher nicht gab und das sich sicher gut verkaufen lässt. Das Segment boomt noch immer, Konkurrenten wie der Ford Kuga oder der VW Tiguan verkaufen sich bestens. 4,54 Meter lang ist der Mazda, 1,84 Meter breit, 1.67 Meter hoch; damit ist er sanft grösser als der Tiguan. Der Radstand beträgt 2,7 Meter, dafür sind die Überhänge angenehm kurz und so wirkt das kompakte SUV ziemlich bullig. Wie üblich wird der CX-5 mit Front- und mit Allradantrieb angeboten. Beim 4x4 handelt es sich um ein klassisches System mit Haldex-Kupplung, das bei Bedarf bis 50 Prozent der Kraft auf die hinteren Räder leitet.
Die neuen „SkyActiv“-Motoren setzen nicht auf Turbolader, sondern auf Perfektionierung der Verdichtung. Das spart Kosten – und ist sehr effizient. Vier Varianten gibt es derzeit, die 2-Liter-Benziner mit 150 PS – mit 6-Gang-Automat, gibt es aber so nur in Russland – und 165 PS mit manuellem 6-Gang-Getriebe sowie die 2.2-Liter-Diesel mit 150 PS mit manuellem 6-Gang-Getriebe sowie 175 PS mit 6-Gang-Automat. Der Benziner ist okay, ein bisschen mehr Drehmoment – maximal 210 Newtonmeter bei 4000 Touren – dürfte noch sein, doch gerade mit dem manuellen Getriebe, das mit wunderbar kurzen Schaltwegen gefällt, geht sich das ganz gut aus.
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Doch noch besser gefallen hat der Diesel und da sei die stärkere Variante mit dem Automaten empfohlen, eine wirklich hervorragende Kombination, einer der besten Selbstzünder, die es gibt. Er ist laufruhig, sehr kräftig, fast schon sportlich. Dass es die kleine Firma schafft, einen Diesel zu bauen, der auf Augenhöhe ist mit den Premiumaggregaten der deutschen Hersteller, muss überraschen. Verbrauchsangaben will Mazda noch nicht machen, aber der schwächere Diesel mit nur Frontantrieb soll auf Co2-Emissionen von unter 120 Gramm pro Kilometer kommen, und das ist für ein SUV fast schon sensationell. Auch die Benziner liegen unter 140 Gramm pro Kilometer, und auch das ist ausgezeichnet. Das liegt unter anderem auch daran, dass Mazda seine Strategie vom Leichtbau auch beim kompakten SUV durchzieht. Richtig gut ist auch das Fahrwerk. Der CX-5 ist nicht so knochentrocken wie gewisse deutsche Produkte, sondern findet in seiner Abstimmung eine wirklich gute Mischung zwischen Langstreckenkomfort und einer gewissen Sportlichkeit. Dabei hilft ihm sicher die ziemlich direkt ausgelegte Lenkung, die sehr präzis ist – und erfreulich frei von Antriebseinflüssen. Das Leichtfüssige, das ist ein neuer Aspekt im Leben eines SUV.
Aussen haben die jüngsten Mazda ja schon ganz nett ausgesehen, aber das Interieur zeugte bisher immer noch von der japanischen Ansicht, dass viel Plastik auch viel Freude machen muss. Im CX-5 gehen die Japaner jetzt endlich den richtigen Weg, vereinfachen so gut wie nur möglich, und prompt sieht das alles viel besser aus. Schön übersichtlich, die Bedienung gibt keine Rätsel auf, und die verbauten Materialien befinden sich auf Premiumniveau.
Markteinführung des CX-5 ist im Frühling, die Preise sind deshalb noch nicht bekannt. Als nächstes „Sky-Activ“-Modell dürfte Ende 2012 der Mazda 6 folgen, dann der 3er. Dazwischen schieben die Japaner wohl noch die Neuaflage des MX-5 mit unter 900 Kilogramm Kampfgewicht. Darauf freuen wir uns jetzt schon.










