

Technik
Mazda-3, eine Erfolg-Story
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1. Mazda-3 das Wunderkind in der Mazda Familie
2. Design, Gestiegener Qualitätseindruck
3. Funktionalität, Ausstattung, Komfort weiter verfeinert
4. Motoren und Getriebe, mehr Spass bei weniger Verbrauch
5. Chassis und Sicherheit alles unter Kontrolle
- In kurzer Zeit, über eine Million produzierte Mazda-3
- Seit Mitte 2005, Mazdas Nummer Eins in Europa
- Weltweit mit 67 Preisen bedacht,
- Platz zwei bei der Wahl "Auto des Jahres 2004" in Europa
Heute ist der Mazda-3 der weltweit erfolgreichste Vertreter der Marke. Seine Entwickler konzipierten den Mazda-3 als "dynamisch-sportliches Kompaktauto" das alle Erwartungen übertraff. Er wurde bald zu einem tragenden Bestandteil von Mazdas globaler Strategie im Kompaktwagen-Segment. Die aussergewöhnlichen Fahrleistungen, das prickelnde Design und die hohe Fertigungsqualität machen den Mazda-3 auf allen Weltmärkten zum Erfolgsmodell, welches viel Fahrspass und einen hohen Gegenwert für den Preis bietet. Schnell erfreute sich das Modell einer wachsenden Beliebtheit. Auch die Medienwelt zollte dem Kompaktwagen reichlich Respekt. Gleichzeitig heimste er mit Weltweit insgesamt 67 automobilen Auszeichnungen und Preise auch viel Lob von Medien und Kunden ein. 2004 erreichte der Mazda-3 bei der prestigeträchtigen europäischen Wahl zum "Auto des Jahres" als bestklassiertes japanisches Auto den zweiten Rang, und er wurde zudem "Canadian Car of the Year 2004". Dazu kamen viele nationale Titel wie "Auto des Jahres" in Dänemark., Preise von Fachmagazinen und Konsumenten-Vereinigungen runden das Bild ab, wie der von Auto Week vergebene Preis des "Best Economy Car 2004" in Nordamerika.
Dieses exzellente Image bietet ideale Voraussetzungen für dauerhafte Verkaufserfolge auf allen Märkten weltweit. Im Juni 2006 erhielt der Mazda-3 ein Up-Grade (Facelifting). Dabei wurden nicht nur die bisherigen Stärken wie das Design von Karosserie und Interieur, die fahrdynamischen Eigenschaften sowie die Verarbeitungsqualität weiter optimiert, sondern auch punkto Sparsamkeit und Abrollkomfort sind Fortschritte zu verzeichnen. Die Popularität des "Wunderkindes" ist aber beileibe kein europäisches Phänomen. So wurden 2005 allein für den japanischen Markt 364'668 Einheiten gebaut, eines der höchsten Produktionsvolumen für eine einzelne Modellreihe in Japan! Die Nachfrage war so stark, dass das Werk Ujina No. 2 (bei Hiroshima) im Juni 2005 seine Kapazität erhöhte. Angesichts der anhaltend hohen globalen Nachfrage erhöhte Mazda Jahr für Jahr die Produktion des Mazda-3. In Zukunft soll der Mazda-3 als Zugpferd in der Kompaktklasse die Stellung der Marke auf der ganzen Welt weiter ausbauen und eine noch wichtigere Rolle in der gesamten Modellpalette übernehmen. Mazda blickt auf eine lange Tradition im Bau von Kompaktwagen zurück. Bis heute ist der Mazda 323 (Vorgänger des MAZDA-3) mit 1,9 Millionen alleine in Europa verkauften Exemplaren das erfolgreichste Modell in der Mazda Historie. Als im September 2003 der Mazda-3 die Nachfolge antrat, statteten ihn seine Väter mit allen guten Attributen der drei Vorgänger Generationen aus. Zugleich sorgte er auch für frischen Wind im hart umkämpften europäischen Markt. Das fahrspassorientierte Gesamtkonzept, das emotionale Design und das gediegene Finish machten die kompakte Limousine auf Anhieb zum starken Wettbewerber in einer Klasse. Der Mazda-3 sollte noch weit mehr sein als nur ein würdiger Nachfolger des 323. Doch konnte 2003 noch niemand ahnen, wie stark der Neuling im Markt wirklich einschlagen würde. Der Mazda-3 ist mit dem 1,6-Liter-Benziner die beliebteste Kombination. Unter den Karosserievarianten ist die fünftürige Schrägheckversion mit großem Abstand am die populärste Wahl bei den Käuferinnen und Käufer. Innerhalb der Ottomotoren-Palette genießt der 105 PS starke 1,6 Liter mit einem Anteil von 71 Prozent den größten Zuspruch.
2. Design, Gestiegener Qualitätseindruck
- Dezentes Make-up an der Aussenhaut
- Schräg und Stufenheckversionen noch eigenständiger
- Neue Farben und Stoffe sowie höhere Anmutung im Interieur
Als weiteres Differenzierungsmerkmal bietet Mazda für die Fünftürige Karosserievarianten ein Attraktives Sport-Paket an. Dessen wichtigste Bestandteile sind eine spezielle, in Wagenfarbe lackierte Kühlermaske, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein "Sport-Optik" Packet mit eigenständigen Stossfänger an front und Heck, seitliche Schürzen, ein Dachheck-Spoiler mit integrierter dritter Bremsleuchte, und rechteckige (statt runde) Nebelscheinwerfer, und moderne LED-Rückleuchten. Last but not least der 2,0i Liter Motor mit 150PS, ein Extra an Sportlichkeit und Qualität.
Ein aufgewerteter Innenraum, ein Platz zum sich richtig Wohlfühlen. Schon der erste Mazda-3 setzte das aufregende Exterieur-Design. Dank einer Kombination aus funktionaler Eleganz, ästhetischem Design, hoher Fertigungsgüte und tadelloser Ergonomie auch innen fort. Im nun aufgewerteten Jahrgang verwendete Mazda besondere Aufmerksamkeit auf eine weitere Steigerung des subjektiv empfundenen Qualitätsniveaus. Neue Farben und Oberflächen sowie zum Teil in Aluminium-Optik abgesetzte Bedienelemente erhöhen das Qualitätsempfinden und machen das Interieur zur Wohlfühlzone.
Das sog. "Kansei Engineering" beim Mazda-3, stellt die Technik im Dienste des Kunden. Bei der weiteren Aufwertung der Mazda-3 folgte Mazda den Leitlinien des Kansei Engineering. Dieser in den 70er Jahren von Professor Mitsuo Nagamachi von der Internationalen Universität Hiroshima begründete Ansatz, setzt die emotionalen Erwartungen der Kunden in ein direktes Verhältnis zu den Produkteigenschaften. Mazda setzte Kansei als einer der ersten Automobilhersteller beim Mazda MX-5 ein der sich seitdem zum meistverkauften Roadster aller Zeiten gemausert hat.
Ein neuer Innenraumtone, ein im Vergleich zur früheren Ausführung abgedunkeltes Grau sowie ein sportliches Schwarz. Dazu kommen neue Polsterstoffe mit angenehmerer Oberfläche und je nach Ausstattung eine Dekorleiste in schwarzeren Klavierlack-Optik am Instrumententräger. Die Rundinstrumente mit weissen Anzeigeskalen geben klare Informationen an den Fahrer weiter. Bei den elektrischen Fensterhebern, der Lenkradbedienung und den Drehreglern der Klimaanlage kommen silberne Zierringe beziehungsweise Einfassungen zum Einsatz. Die Oberfläche der Mittelkonsole präsentiert sich in allen Ausstattungsstufen in einer titangrauen Ausführung.
3. Funktionalität, Ausstattung, Komfort weiter verfeinert
- Neue Instrumente und verbesserung im Innenraum
- Geräuschniveau bei hohen Geschwindigkeiten gesenkt
Neue Lösungen für eine noch einfachere Bedienung. Die drei grossen Rundinstrumente des neuen Mazda-3 haben weisse Skalen, die dank einer blauen, indirekten Beleuchtung speziell bei halbdunklen Verhältnissen (Dämmerung) besser ablesbar sind. In der Funktion "Global Closing" dient zum gleichzeitigen Öffnen (oder Schließen) aller Fenster von ausserhalb, eine praktische segensreiche Funktion an heissn Sommertagen.
Zu den weiteren Spezialitäten des Mazda-3 gehört die Geschwindigkeits-Regelanlage. Es gibt sie für Modelle, Sport mit 2,0-Liter Benzin und 1,6-Liter- Common-Rail-Dieselmotor (109 PS) in der Version Exclusive und für die MPS Version serienmässig. Eine audiophile Delikatesse ersten Ranges ist das optionale BOSE®-Sound-System mit sieben Lautsprechern, unter denen ein digitaler Tieftöner mit 222 Watt Leistung heraussticht. Das BOSE®-Sound-System ist den Modellen Sport und MPS vorenthalten. Der Geräuschpegel an Bord wurde weiter gesenkt. Mit feinschliff betrieb Mazda auch auf dem Sektor Geräuschdämmung. Die am 2,0-Liter-MZR-Triebwerk montierte Lichtmaschine arbeitet dank modifizierter Kühlgebläseschaufeln jetzt leiser. Bei den 1,6 und 2,0-Liter-Modellen rückten die Techniker gezielt Dröhngeräuschen im Drehzahlspektrum zwischen 5.000 und 6.000 Umdrehungen zu Leibe. Dazu verstärkten sie das Zwischenlager der rechten Antriebswelle, zusätzlich wurde die Motoraufhängung verlegt und ebenfalls verstärkt. Eine unter der Motorhaube der 1,6 und 2,0-Liter-Benziner-Modelle angebrachte Matte aus geräuschdämmendem Material brachte im Zusammenspiel mit der Schallisolierung im Bereich der vorderen Schottwand ebenfalls hörbare Verbesserungen im Bereich oberhalb von 4.000 Umdrehungen pro Minute.
Neue, besonders rollwiderstandsarme Reifen und verstärkte Felgen senken die in den Innenraum vordringenden Geräusche von der Fahrbahn. Und mittels am Hinterachsquerträger befestigter, Schwingungsdämpfender Elemente hielten die Mazda Ingenieure auch das Eigenschwingungsverhalten des Trägers in engen Grenzen. Last but not least machen auch die schallschluckenden Einlagen im Dachhimmel den Mazda-3 zu einem ausgesprochen ruhigen Fahrzeug als Folge all dieser Massnahmen ist der Geräuschpegel an Bord um bis zu 1,5 dB(A) niedriger als beim Vorgängermodell.
4. Motoren und Getriebe mehr Spass bei weniger Verbrauch
- Alle Motoren wurden im Verbrauch optimiert
- Zweiliter Benziner mit "E-Gas" und variabler Ventilsteuerung
- Neues manuelles Sechsganggetriebe
Im Zuge der Modellpflegemassnahmen hat Mazda alle Triebwerke feingetunt, woraus ein niedrigerer Verbrauch, bei gleichzeitig kräftigerer Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen heraussprang. Die erzielten Einsparungen betragen bis zu 0,4 Liter/100 Kilometer im Euro-Mix. Der Zweiliter-Benzinmotor leistet 110 kW/150 PS bei 6.500/min und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 187 Nm nun bei 4.000/min. Eine variable Ansauganlage (VIS) verbessert mittels unterschiedlich langer Ansaugwege die Füllung. Die variable Steuerung der Einlassventile (S-VT) sorgt zusätzlich dafür, dass vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich immer genügend Durchzugskraft vorhanden ist. Zwar blieb die Nennleistung mit 110 kW (150 PS) bei 6.500/min identisch, das maximale Drehmoment von 187 Nm ist jedoch nun schon bei 4.000 statt zuvor 4.500 Umdrehungen abrufbar. Das nun serienmässige E-Gas (elektronische Drosselklappensteuerung) verstärkt den Eindruck grosser Spontanität auf Gaspedalbefehle weiter. Vorteile einer elektronisch gesteuerten Drosselklappe sind aus Sicht des Fahrers insgesamt agileres Fahrgefühl. Ein direktere Drosselklappensteuerung führt zu schnellerem und präziserem Ansprechen auf das Gaspedal bewegungen. Die Geschwindigkeitsregelanlage spricht feinfühliger an und eine höhere Zuverlässigkeit Zusätzlich kommt der Mazda-3 mit 2,0-Liter MZR-Benzinmotor exklusiv in den Genuss eines neuen manuellen 6-Gang-Schaltgetriebes. Eine Dreifachkonus-Synchronisierung für die ersten beiden Gänge sowie eine Doppelkonus-Konstruktion für den dritten und vierten Gang sichern leichte und kratzfreie Schaltmanöver. Die Übersetzungsstufen zwischen drittem und sechstem Gang sind zugunsten zügiger Überholmanöver bei hohen Geschwindigkeiten betont eng gewählt. Der sechste Gang ist als "Overdrive" ausgelegt, mit dem sich auf der Autobahn sowohl das Drehzahlniveau als auch der Verbrauch senken lassen.
Für den MZR 1.6 Liter ist optional die elektronisch gesteuerte Vierstufen-Automatik "Activematic" im Angebot. Der 1,6 Liter große MZR-Benziner mit 77 kW (105 PS) bei 6.000/min und 145 Nm Drehmoment bei 4.000/min ist das bei den Kunden populärste Triebwerk für den Mazda-3. Es ist ebenfalls mit VIS- und S-VT-Technik bestückt und wurde wie alle anderen auch im Verbrauch weiter optimiert. Als Basis-Motor für den Mazda-3 ist weiterhin der 1,4 Liter große Benziner im Angebot. Seine Eckdaten: 62 kW/84 PS bei 6.000/min und 122 Nm bei 4.000/min. Auch bei diesem Aggregat bewirken variable Steuerzeiten (S-VT) eine fülligere Kraftentwicklung im unteren Drehzahlbereich. Die leistungsstärkere Variante des MZ-CD 1,6-Liter-Turbodiesels entwickelt schon bei 1.750 Umdrehungen pro Minute ein maximales Drehmoment von 240 Nm und erzielt eine Nennleistung von 80 kW (109 PS).
MZ-CD-Motore besticht durch kräftigen Anzug, geringen Verbrauch und kultivierten Lauf. Ein Vierventil-Kopf mit zwei oben liegenden Nockenwellen, die voll-Aluminium Bauweise und das Common-Rail-Hochdrucksystem mit maximal 1.600 bar Einspritzdruck sind die wichtigsten technischen Gemeinsamkeiten. Der Selbstzünder ist mit einem VTG-Turbolader (mit variabler Schaufelgeometrie) und einem serienmässigen Diesel-Partikelfilter ausgerüstet.
Durch eine verringerte innere Reibung - zum Beispiel als Folge geänderter Kolbenringe, eine modifizierte Abgasrückführungsrate und einen verbesserten Luftwiderstandsbeiwert (siehe nächstes Kapitel) der Karosserie gelangen Mazda signifikante Senkungen der Durchschnittsverbräuche. Angesichts der hohen Preise für Benzin und Diesel ergeben sich so über den gesamten Lebenszyklus eines Mazda-3 erhebliche Einsparungen bei den Unterhaltskosten. Die Verbrauchseinsparungen betragen von bis zu 0,4 Liter auf 100 Kilometer.
5. Chassis und Sicherheit alles unter Kontrolle
- Nochmals verwindungssteifere Rohkarosserie
- Optimierte Aerodynamik verbessert Handling bei schneller Fahrt
- Passives Sicherheitsniveau weiter angehoben
Derweil blieben auch die Aerodynamiker nicht untätig. Dank spezieller Verkleidungen am Unterboden schraubten sie den Cw-Wert von 0,31 auf 0,30 (gemessen an der Fließheckversion mit 15-Zoll-Rädern) herunter. Kleine Luftleitbleche (Deflektoren) vor den Vorder- und Hinterrädern verbessern darüber hinaus den Geradeauslauf und die Reaktionen des Autos auf schnelle Spurwechsel. Die akribischen Arbeiten im Windkanal, mit Hilfe von aerodynamischen Simulationsverfahren tüftelten Mazda Ingenieure im Windkanal die optimale Gestaltung des Fahrzeug-Unterbodens aus. Am Unterboden reduzieren die stärkeren Verkleidungen des mittleren Unterbodens die Verwirbelungen an den Längsseiten des Autos. Vom geringeren Luftwiderstandsbeiwert profitieren der Benzinverbrauch und der Geradeauslauf bei schneller Autobahnfahrt. Die Passagiere sind optimal geschützt. Zum aktiven Sicherheitspaket des überarbeiteten Mazda-3 zählen vier gross, an der Vorderachse zusätzlich innenbelüftete Scheibenbremsen. Im Top-Modell 2.0 l MZR haben sie einen Durchmesser von 300 Millimetern vorne und 280 Millimetern hinten; in den übrigen Varianten reichen Größen von 278 (vorne) und 265 Millimetern (hinten). Vierkanal-ABS samt EBD und Bremsassistent tragen ihren Teil zum hohen Verzögerungspotenzial bei. Je nach Version und gewählter Motorisierung ist auch eine Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), ein Lichtsensor für das automatische Lichtsystem und ein Regen-Sensor zur Scheibenwischersteuerung serienmäßig oder optional an Bord.
Der höherer Schutz der bei einem Frontalaufprall resultiert aus Front und Seitenairbags, Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzer sowie und seitliche Kopf-Schulter-Airbags sind neben der extrem steifen Fahrgastzelle die Kernelemente des passiven Sicherheitskonzepts. Ein bei einem starken Aufprall nach unten tauchendes Bremspedal senkt das Risiko für Verletzungen an den Füssen. Die Lenksäule schiebt sich in einem solchen Fall teleskopartig zusammen. Darüber hinaus erhielt sie zum besseren Schutz der Knie einen geänderten Einstellhebel für die Höhen und Längseinstellung sowie eine "weichere" Verkleidung der Lenksäule. Und vergisst einmal jemand auf den Vorder oder Rücksitzen des Mazda3 das Anschnallen, erinnert ihn ein akustisches und optisches Warnsystem an den schützenden Griff zum Gurt. Das Display ist oberhalb des Rückspiegels in der Dachkonsole platziert und arbeitet mit roten und grünen Piktogrammen für alle drei Fond-Plätze.








